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Kurzmitschnitt Sonntagsmesse in Akamasoa 2005

Umweltschutz in Akamasoa

 

Ein Thema, das so gross geschrieben wird, dass alle Kinder jeden Freitag in der Schule nicht nur über Umweltschutz aufgeklärt werden, sondern dieses Thema von allen praktisch bearbeitet wird.

AKAMASOA ist heute der wichtigste Umweltschützer in Madagaskar.

Tausende von Schülern ziehen jeden Freitag nachmittag mit Hacken und Schaufeln bewaffnet in die Umgebung der Dörfer, um dort Bäume zu pflanzen und Bäume zu pflegen. Das Bild dazu ist auf dem Cover des Buches "Kämpfer der Hoffnung" zu sehen!

25.000 Bäume werden jedes Jahr dauerhaft in Akamasoa gepflanzt, ein Rekord in Madagaskar! Es genügt nämlich nicht nur die Bäume einzupflanzen, ihnen muss auch über die Trockenzeiten mit viel Giessen geholfen werden, bis ihre Wurzeln so tief im Erdreich sitzen, dass sie sich selbst mit genügend Wasser versorgen können! Dann kommt die permanente Schädlingsbekämpfung, die Stützung der jungen Bäume und auch das Stutzen der Zweige wird den Kindern beigebracht.

Pater Pedro verbietet das Feuer-trocknen von Ziegelsteinen, für die riesige Mengen Holz zur Trocknung verwendet werden müssten! Seine Steine werden solargetrocknet!

In Akamasoa werden z. Zt. alle Küchen auf Gas umgestellt und von Madagaskar und Wir eV werden Grossküchen geliefert, die umweltschonend arbeiten.

Es gibt fast keine ZEBU-Haltung, da diese Rinderzucht gewaltige Gebiete versteppen lässt.

Madagaskar, eines der ärmsten Länder der Welt, kennt einen erschreckenden Raubbau der Natur! Über Google Earth z. B. ist die gewaltige Erosion weiter Landesteile besonders gut zu sehen! Der ehemals blühende Garten Edens, die aussergewöhnlichen Urwaldgebiete des Landes fallen den Äxten zum Opfer. Weite Landesteile versteppen, andere werden bereits zur Wüste, das rote Lehmerdreich wird in den Ozean gespült, was man auf Satelitenfotos serh gut sehen kann!

Klimaschutz heisst nicht nur, an unsere eigenen Autoauspufftöpfe in Deutschland zu denken, sondern heisst globale Mitarbeit zu leisten! Es ist genauso wichtig, dort auf der drittgrössten Insel der Welt Bäume zu pflanzen, als in Europa den Benzinverbrauch zu drosseln!

Zitat Pater Pedro:

" Wenn der Mensch die Natur respektiert, respektiert die Natur den Menschen. Doch wenn der Mensch das Ökostsystem zerstört, wird er die Rechnung dieser Zerstörung mit Armut und Naturkatastrophen bezahlen. Und keine Gemeinschaft kann sich entwickeln, wenn es Armut und Naturkatastrophen gibt!"

 

 

Weitere Probleme in Madagaskar

 

Militärische Situation

 

Besonders beunruhigend für uns sind die diversen militärischen Aktivitäten, die sich seit ein, zwei Jahren entwickeln. So wurde im Juni letzten Jahres ein sogenannter Radarstützpunkt der Indischen Streitkräfte im Norden von Madagaskar errichtet. Die Republik Madagaskar erhielt dafür einige Millionen Dollars als Pachtgebühr für diese Informationseinrichtung. Der Projektleiter Dera Zafindravaka (Sohn des Generals Alexandre Zafindravaka) spricht von einer ultramodernen Radaranlage, die auch für die Marine Madagaskars den Ozean überwacht.

In Diego Suarez liegen allerdings immer häufiger indische Handelschiffe an, um diesen Stützpunkt zu versorgen. Auch auf einer winzigen Schwesterinsel von Mauritius wurde von Indien ein Atomschutzbunker und eine Plattform für eine Radaranlage errichtet.

Mit der französischen Flugzeugstaffel der Mirage 2000, die von Djibouti nach Mayotte verlegt worden sind, der relativen Nähe von Diego Garcia, dem wichtigsten amerikanischen Atomstützpunkt im Indischen Ozean und den indischen und chinesischen neuen Stützpunkten scheint auch der südliche Indische Ozean ein Teil des weltweiten Wettrüsten geworden zu sein! Daß nun neuerdings asiatische Atom-U-Boote nicht nur zwischen den Inseln kreuzen, sondern auch ihre eigenen Basen besitzen, erscheint uns mehr als bedenklich!

Diego Garcia, Teil des britischen Imperiums, von dem die Einwohner in den fünfziger Jahren ausnahmslos nach Mauritius ausgewiesen worden waren, ist heute einer der wichtigsten atomaren Stützpunkte der amerikanischen Flotte und Luftwaffe. Von dort aus starteten die Stealth Bomber, die Awaks und die U-Boote für den Irakkrieg. Die uneinnehmbare Festung soll auch Saddam Hussein als Gefängnis gedient haben. Die ständig verankerten Frachtschiffe in der Rambler Bay dienen als Kommandozentralen.

Auch die ständige Verbreitung von amerikanischen Sekten und Kirchen in Madagaskar erscheint besorgniserregend. Was erreichen diese Sekten konkret in Madagaskar? Pater Pedro sprach in seinem Buch von Bibelverbrennungen dieser Sekten, von Abwerbung seiner Gläubigen aus Akamasoa! Viele der Sekten stellen gleichzeitig auch Entwicklungshelfer zur Verfügung. Deren Resultate sind kaum messbar.

 

Diplomatie in Madagaskar

Der französische Botschafter Gildas le Lidec, ein erfahrener Diplomat, wurde zum 14.7.08 des Landes verwiesen. Nicht etwa aus persönlichen Gründen, sondern weil der Präsident meint, daß dieser Mensch Unglück bringen würde! Le Lidec war zuvor in der Elfenbeinküste und im Kogo Botschafter und in beiden Ländern kam es zu Bürgerkriegen. Ist Ravalomanana derartig abergläubisch, daß er die Beziehungen zu seinem ersten Handelspartner (60% des Exportes) gefährdet?

Nachdem letztes Jahr bereits der Pater Sylvain Urfer nach 30 Jahren Aufenthalt in Madagaskar zur Persona non Grata erklärt worden ist, eine katholische Schwester ebenfalls vom protestantischen Staatspräsidenten des Landes verwiesen worden ist, stellt sich die Frage nach der Sicherheit der internationalen Beziehungen von Madagaskar!

 

Fortsetzung folgt..

 

 

 

 

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